Das liebe Geld

Energieausgleich – Kostenausgleich – Beitrag

GeldEinzel- und Paararbeit
60€ für 1 Stunde Einzelsitzung;
120€ für eine Doppelstunde (nach Vereinbarung)

Gruppen-Aufstellung
Aufstellung in eintägiger Gruppe: € 90
Aufstellung in zweitägiger Gruppe: € 140
Teilnahme als Stellvertreter in eintägiger Gruppe: € 20
Teilnahme als Stellvertreter in zweitägiger Gruppe: € 30
Die erste Teilnahme als Stellvertreter ist kostenlos! Ohne Unterkunft & warmes Essen;

Reiki

Behandlung 60€, Dauer 1Stunde
Einweihung 1.Grad in Kleingruppe: 160€/2Tage inklusive Skript
Einweihung 2.Grad in Kleingruppe: 200€/2Tage inklusive Skript

Seminare

siehe Seminarbeschreibung!
Anhaltspunkt: 160€/Wochenende; 220€/3Tage; zuzüglich ~12€ /Tag für Brotzeit, Kaffee&Tee, warme Mahlzeit, Lager und Dusch/Badewannen-Gelegenheit;


Schamanen, Heilung, Indianer und Geld

John Fire Lame DeerHäufig werden *Schamanen* gefragt, daß doch „richtige“ Schamanen nie Geld verlangt haben. Es wird auch schon mal die These aufgestellt, daß solche wie wir demnach Scharlatane sein würden.
Laß mich dazu meinen Lehrer-Tunkashila John Fire Lame Deer zitieren:

„Ein Medizinmann erbittet nie etwas für sich selbst. Er hat die Macht zu heilen, und er muß sie benutzen. Er schickt Dir keine Rechnung. Doch wenn er alt ist und ihm die Zähne ausfallen, kann es geschehen, daß er ein kleines Paket ohne Absender erhält, in dem ein fabrikneues Gebiß liegt. Oder vielleicht fährt er sein Auto zu Schrott, es spricht sich herum, und am Morgen steht ein altes Gefährt vor seiner Tür, vollgetankt, fahrbereit. Oder vielleicht hängt ein halbes Rind an einem Baum neben seinem Haus. Das ist indianische Art.“

Diese rechnungslose Versorgung der Medizinmenschenen, die sein Leben der Heilung widmen, funktioniert also nur in einem sozialem System, das diese Spielregeln kennt. Bei uns hat sich das recht haltbare und in einem zu groß geratenem Stamm wie das der Bevölkerung der EU gegen alles tauschbare Geld etabliert.

Heilung und Geld

Auch setzt sie voraus, daß der Heilungssuchende Werte nicht automatisch im Kopf in Euro umrechnet. Dies ist in unserer Kultur aber kaum der Fall.

Was nix kostet
ist nix wert.

Leider mußte ich in eigener Praxis diese Erfahrung machen. Die Arbeit für Menschen, die ich „umsonst“ behandelte, war tatsächlich umsonst. Da sie nichts Materielles in ihre eigene Heilung investierten, haben sie auch sonst nichts für ihre Heilung gegeben. Sie haben sich nicht um den Seelenanteil gekümmert, Heilung trat nicht ein.
Heilung, ins besondere schamanische oder medizinmännische funktioniert aber nur unter Mitarbeit des Kranken. Auch vom Arzt kann er nicht nur erwarten, er soll ihn heilen. Er muß schon auch selber mitmachen. Und wenn es nur das regelmäßige Einnehmen der verschriebenen Pillen ist.
Die Menschen, die mir einen Gegenwert für meine Arbeit gaben, setzten sich ein, wertschätzten die Arbeit und sich. Sie sind gesundet.

Wen es trotz allem sehr stören sollte, den „Gegenwert“ konventionell in Euro zu zahlen, der kann es auch gerne anders tun. Beispielsweise würde ich mich sehr über einen Mietbeitrag freuen.

Indianer und „Geld“

Ich komme zurück auf das „Zahlungswesen“ der Plainsindianer vor 1-2hundert Jahren. Bei ihnen wurde regelmäßig Thanks Giving in Form eines großen „Give away“’s gefeiert. Jeder, der nur irgendwie konnte, gab all das von seinen Gütern, was er nicht unbedingt selber zum Leben brauchte an die ab, die dieses Jahr nicht so viel Glück hatten. Die Not der Witwen, Alte, Waisen und Pechvögel unter den Jägern wurde getilgt.
Niemand war nun mehr reicher als die anderen. Deshalb war auch Diebstal unnötig. Wer brauchte, dem wurde gegeben.
Waren denn nun alle Indianer wie „Winnetou“ edel und rein? Wohl nicht, aber ihr Wertesystem war anders aufgebaut. Derjenige, der in diesem Jahr reich genug geworden war, um viel geben zu können, erwarb durch seine Taten Ehre. Deshalb strebte jeder beim Give-away darum, möglichst viel geben zu können und damit Ehre zu bekommen. Man war nicht „ehr-geizig„, sondern großzügig.

Da ich beispielsweise von einem Kind, das nicht „jagen“ kann, nichts verlange, freue ich mich über Klienten, die genug „jagen“ können und deshalb als „Sponsor“ mich bei der Heilung der Mittellosen unterstützt wollen.
Ehre, wem Ehre gebührt!

Geld & ich

Wenn ich ein Seminar gebe, damit ich mein Wissen teile, dann gebe ich dafür meine Zeit und Kraft und mein Zuhause.
Bei alten Ritualen belasse ich es noch so, wie ich es jahrelang lebte: Ich stelle eine Dose auf, in die Teilnehmer ihren Nebenkostenbeitrag und ein Dankeschön hineinwerfen können. Niemand kontrolliert das. Jeder kann das geben, was es ihm wert ist und er sich wirklich leisten kann. Das ist immer für alle ein schönes System mit einem guten Gefühl gewesen.
Bei der weiteren Arbeit gebe ich klarere Linien. Das ist bei uns in Deutschland einfacher für alle Beteiligten (Klienten, mich, Kollegen, Finanzamt…).
Ausserdem hat die Gemeinschaft der Reiki-Lehrer, Kinesiologen und Berater/Therapeuten Preise ausgemacht, die für alle Beteiligten fair und für die Anbieter lebbar sind. An diese halte ich mich.